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Polizeipräsidium Mannheim, Erweiterungsbau Verkehrskommissariat Walldorf

Bild: Blick auf Nordansicht des Erweiterungsbaus

Bild: Schulungsraum im Neubau

Bild: Treppenhaus

Bild: Kunst am Bau aus dem Jahr 1984
Fotos:
Atelier Altenkirch, Karlsruhe

  

Beschreibung

Umbau und Erweiterung des bestehenden Autobahnpolizeireviers zum neuen Verkehrskommissariat Walldorf

Direkt an der Autobahnausfahrt Walldorf befindet sich auf einem landeseigenen Grundstück das bisherige Autobahnpolizeirevier Walldorf und die Polizeihundeführerstaffel. Aufgrund der Angliederung des Fahndungsdienstes der Autobahnpolizeidirektion Karlsruhe und der Auflösung des Sinsheimer Autobahnpolizeireviers ergibt sich für den Standort Walldorf ein zusätzlicher Flächenmehrbedarf von ca. 840 qm NF. Der dafür erforderliche Erweiterungsbau schließt unmittelbar an das 1984 errichtete Reviergebäude an. Über den vorhandenen Eingang des Bestandsgebäudes werden die neuen Flächen vorbei an der zentralen Wache und durch ein neues Treppenhaus erschlossen. Im Erdgeschoss der Gebäude befinden sich die Dienst- und Vernehmungsräume. Das Obergeschoss des Neubaus bietet Platz für einen zusätzlichen Unterrichtsraum. Lagerräume, Nebenräume, sowie vier Zellen finden im Untergeschoss des Bestandsgebäudes Platz. Da das Bestandsgebäude zwischenzeitlich in die Jahre gekommen ist, entschließt man sich dieses in einem zweiten Bauabschnitt, umzubauen und zu sanieren. Es wird brandschutztechnisch sowie sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand der Technik gebracht und energetisch entsprechend der ENEV 2009 saniert. So entsteht aus dem bisherigen Autobahnpolizeirevier im neuen Gebäudekomplex das Verkehrkommissariats Walldorf, des Polizeipräsidiums Mannheim.

Konzeptidee

Der dreibündige Altbau wird um einen zweibündigen Neubau nach Süden erweitert. Die gleiche Formensprache lässt ein homogenes, einheitliches Bild entstehen. Die neuen Blautöne der Polizei werden differenziert in die Fassadengestaltung übertragen. Trotz klar getrennter Anordnung der beiden Baukörper binden die neue Erschließungszone, sowie das neue Fassadenkonzept den Neu- und Altbau geschickt zusammen. Es entsteht ein gestalterischer Gesamteindruck mit hohem Wiedererkennungswert.


Projektbeteiligte

Bauherr und Projektleitung:
Land Baden-Württemberg vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg,
Amt Mannheim

Architekt:
Gerstner Architekten, Heidelberg

Tragwerksplanung:
Ing. Büro Pfeifer, Karlsruhe

Prüfstatik:
Ing. Büro Gauger, Heidelberg

Planung Heizung, Lüftung, Sanitär:
Ing. Büro Halter, Otterstadt

Planung Elektrotechnik:
Ing. Büro INeTec, Frankenthal

Bauphysik:
Ing. Büro Golisch GmbH & Co. KG i.G., Heppenheim

Vermessung:
Ing. Büro Weese und Zuber, Nussloch

Bodengutachten:
AS Reutemann, Mannheim

Gesamtbaukosten:
3,6 Mio. €

Bauzeit:
07/2011 – 11/2013

 Flyer 

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